Coach Clinic im Rahmen des Supercups in Hamburg

Am 19. und 20. August 2017 findet in der Heimspielstätte der Hamburg Sharks in Hittfeld (Sporthalle Gymnasium Hittfeld, Peperdiekshöhe, 21218 Seevetal) eine hochkarätig besetzte Coach Clinic statt. Dazu hat die Bundesakademie des DBB drei renommierte Referenten verpflichten können: Andrea Trinchieri (Foto), Arik Shivek und Arne Greskowiak teilen mit den Teilnehmern ihr umfangreiches Basketballwissen in interessanten Beiträgen. Enthalten in der Teilnehmergebühr für die Coaching Clinic ist eine Eintrittskarte für die beiden Supercup-Spieltage in der Hamburger edel-optics.de Arena.Andrea Trinchieri

Die Coach Clinic beginnt am Samstag, 19. August 2017, von 8.45 – 10.15 Uhr mit dem Check-In, ehe von 10.15 – 11.45 Uhr die erste Einheit auf dem Plan stehen. Im Anschluss an das Mittagessen erfolgen von 12.45 – 14.15 Uhr und 14.30 – 16.00 Uhr zwei weitere Einheiten. Anschließend erfolgt der „Umzug“ in die edel-optics.de Arena, wo beide Supercup-Spiele verfolgt werden können (17.30 Uhr: Deutschland – Polen, 20.00 Uhr: Serbien – Russland). Am Sonntag, 28. Mai 2017, erfolgen von 10.00 – 11.30 Uhr und von 12.00 – 13.30 Uhr die letzten beiden Einheiten, bevor es wieder in die edel-optics.de Arena geht (15.00 Uhr: Deutschland – Serbien, 17.30 Uhr Polen – Russland).

Die drei Referenten bereiten folgende Themen vor: Trinchieri: „Offensive Trends“ und „Tools to build a defensive system“; Shivek: TBA; Greskowiak: DBB-Athletikkonzeption und Krafttraining im Nachwuchsleistungssport.Die Coach Clinic dient zur Verlängerung von A-, B- und C-Lizenzen (nur Schleswig-

Holstein, andere Verbände auf Anfrage) und wird in Kooperation mit FIBA Europe, dem Schleswig-Holsteinischen und dem Hamburger Basketball-Verband durchgeführt. Schleswig-Holsteinische C-Trainer melden sich bitte beim BVSH über deren Geschäftsstelle an. Hamburger Trainerinnen und Trainer einfach über diese Homepage.

Kurz-Porträts der Referenten

Andrea Trinchieri
Seit der Verpflichtung des namhaften italienischen Coaches vor drei Jahren weht durch Bamberg mediterranes Flair. Trinchieri brachte das „Dolce Vita“ zurück nach Franken und feierte mit Brose Bamberg den „Threepeat“ in der Meisterschaft (2015, 2016, 2017). In der vergangenen Saison gelang es dem Italiener, der seinen ausgelaufenen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert hat, zudem erstmals, sich mit dem Gewinn des Deutschen Pokals auch das Double zu sichern. Vor seinem Halt in Bamberg betreute Trinchieri Mannschaften in Italien (Gruppo Triboldi Basket, JuveCaserta Basket, Veroli Basket, Pallacanestro Cantù) und in der Saison 2013/2014 sowohl UNICS Kasan (Russland) als auch parallel die griechische Nationalmannschaft. Der Italiener mit der sympathischen Ausstrahlung und einer Vorliebe für ausgefallene Brillenmodelle gilt als Vertreter des modernen Basketballs und zeichnet sich in Bamberg auch maßgeblich für die Entwicklung deutscher Nationalspieler wie Daniel Theis, Maodo Lo, oder Patrick Heckmann verantwortlich.


Arik Shivek
Der Israeli Arik Shivek zählt zweifelsohne zu den bekanntesten Trainern des europäischen Basketballs. Von 2009 bis 2014 war der 60-Jährige für die Geschicke der israelischen Nationalmannschaft verantwortlich, die er u.a. bei den Europameisterschaften 2011 und 2013 betreute. Auf Vereinsebene kann Shivek Stationen in den Niederlanden (ABC Amsterdam) und Belgien (Antwerp Giants, Dexia Moins-Hainaut) sowie in seinem Heimatland Israel vorweisen. 2015/2016 coachte er Maccabi Rishon LeZion zur ersten Meisterschaft des Clubs und räumte auf dem Weg zum Titel klangvolle Namen wie Maccabi Tel Aviv und Hapoel Jerusalem aus dem Weg. 2017 verpflichtete Maccabi Tel Aviv Shivek kurz vor Beginn der Playoffs.

 
Arne Greskowiak
Greskowiak wurde am 28.07.1984 in Hannover geboren, wuchs in Köln auf und spielte dort leistungsmäßig Handball, ehe er als Sportsoldat bei den Hochgebirgsjägern der Bundeswehr in Bad Reichenhall diente. Seine sportwissenschaftliche und praktische Ausbildung absolvierte Greskowiak an der Deutschen Sporthochschule in Köln und machte sich 2011 mit seinem eigenen Leistungszentrum für Athletik- und Personal-Training selbstständig. Seither arbeitet er mit zahlreichen Individualsportlern und Mannschaften aus dem Spitzensport zusammen und doziert an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Seit diesem Jahr zeichnet er auch beim Deutschen Basketball Bund für Athletiktraining und –konzeption der U16- bis A-Herren-Kader verantwortlich.

 

A-Trainer Ausbildungslehrgang in Heidelberg

Der diesjährige A-Trainer-Ausbildungslehrgang 2017 ging nach neun intensiven Tagen bei zum Teil tropischen Temperaturen im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar am vergangenen Sonntag zu Ende. Neben Sebastian Altfeld (Coaching & Teamführung), Ronald Feisel (Medientraining, Gesprächsführung) und Nebojsa Kovacevic (Spannungsfeld Schiedsrichter – Trainer) referierten Sebastian Machowski, Thomas Päch und Dirk Bauermann über die verschiedenen basketballerischen Inhalte. Altfeld und Feisel gaben ferner Feedback zu den erstmalig eingeführten Präsentationen zur eigenen Basketballphilosophie.

Steven Clauss und Karsten Schul betreuten das neue Thema „Coaching im Spiel“ (18 Lerneinheiten), bei dem die Teilnehmer zu verschiedenen Themen (Halbzeitgestaltung, Auszeiten, Vorbereitung auf ein Spiel etc.) in verschiedenen Gruppen ihre Ergebnisse präsentierte. Darüber hinaus stand an zwei Abenden ein Demo-Team (SG Mannheim) zur Verfügung, das genutzt wurde, um gegeneinander zu coachen. Die Referenten gaben jeweils verschiedenen Anweisungen, die in den Auszeiten umgesetzt werden mussten bzw. worauf der Gegenüber ebenfalls mit Auszeiten reagieren musste. Abgerundet wurden diese Einheiten durch individuelle Videofeedbacks.

Zu guter Letzt wurde in diesem Jahr das Lehrprobentraining mit zwei Referenten (Mewes und Schul) durchgeführt, um die Kandidaten bestmöglich auf die Prüfung im August 2017 vorzubereiten. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz: Gemeinsames „Zocken“ mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des B-Sonderlehrgangs sowie ein gemeinsamer Grillabend standen auf dem Programm. Insgesamt entwickelten die 13 Teilnehmer eine sehr gute Arbeitsatmosphäre und Gruppendynamik. „Dies waren Diskussionen und Gruppenpräsentationen auf höchstem Niveau. Wir können uns auf einen guten Prüfungslehrgang im August in Würzburg freuen“, urteilten Lehrgangsleiter Peter Radegast und Klaus-Günther Mewes. Eine einstündige Hospitation bei U19-Bundestrainer Alan Ibrahimagic rundete die gelungene A-Ausbildung ab.

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Teilnehmer:
Miran Cumurija (Frankfurt), Felix Czerny (Möglingen), Dominik Daub (Tübingen), Markus Klusemann (München), Michael Mai (Kirchheim/Teck), Chris O`Shea (Bonn), Rodrigo Pastore (Chemnitz), Ivan Pavic (Bamberg), Eiko Potthast (Chemnitz), Marko Radulovic (Konstanz), Jacques Schneider (Köln), Johannes Schwarz (Hannover), Allen Ray Smith (Hannover), Florian Wedell (München)

 

13 neue B-Trainerinnen und B-Trainer

Der Deutsche Basketball Bund freut sich mit 13 neuen B-Trainerinnen und B-Trainern. Beim B-Sonderlehrgang im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg wurde trotz subtropischer Temperaturen konzentriert und erfolgreich gearbeit. 13 aktive oder ehemalige Probasketballerinnen und Profibasketballer hatten sich eingefunden, um den Worten und Hinweisen der Referenten und Prüfer zu folgen.

Als Referenten fungierten Philipp Schmitz (Athletik), Sebastian Altfeld (Psychologie) und der ehemalige Herren-Bundestrainer Dirk Bauermann (Time and Score/Special Situations- Coaching am Ende des Spiels, Trainingsplanung, Prinzipien und Methodik von Defensivsystemen). Als Prüfer waren Steven Clauss und Klaus-Günther Mewes im Einsatz. Die freuten sich über die überwiegend sehr guten Lehrproben.

Hier die neuen B-Trainerinnen und B-Trainer, wir sagen Herzlichen Glückwunsch!:
Georgieva Gergana (Mainz), Stefanie Grigoleit (Hannover), Mohammed Hajjar (Daun), Steven M. Hutchinson (Großrinderfeld), Milovic Savo (Bad Honnef), Matthew Reid (Damme), Dorothea Richter (Hannover), Jorge Schmidt (Göttingen), Johannes Strasser (Köln), Fabian Strauß (Hamburg), Flavio Stückemann (Hamburg), Max Weber (Vechta), Stanley Witt (Rostock).

 

Sonstige News

Twisters landen Big Point gegen Cottbus

image Ein ungewöhnliches Duell erlebten die knapp 400 Zuschauer am Samstag zwischen Rendsburg und den White Devils Cottbus. Beide image Teams kämpften gegen den Tabellennachbarn um einen letzten verbliebenen Platz, der den Klassenerhalt sicherstellt. Dadurch dass auf Cottbuser Seite jedoch deren einziger Center verletzt aussetzen musste, entwickelte sich ein Spiel, dass die ein oder andere Kuriosität parat hatte. Die langen Rendsburger hatten Probleme die kleinen und schnellen Aufbau- und Flügelspieler der Gäste zu verteidigen, dafür dominierten sie den Rebound und schafften es immer wieder ihre Größenvorteile unter dem Korb auszuspielen, so dass sie sich früh absetzen konnten und das Spiel letztlich deutlich mit 85:66 (20:15, 44:30, 69:46) gewinnen konnten.

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