Jugendspitzensportlehrgang in Heidelberg ein voller Erfolg

Trainer tagen im Rahmen des Bundesjugendlagers

Welche Softskills braucht der moderne Trainer? Um diese Frage ging es beim Jugendspitzensportlehrgang von Freitag bis Sonntag im Rahmen des Bundesjugendlagers in Heidelberg. Im Olympiastützpunkt besuchten 32 Teilnehmende die ausgebuchte Veranstaltung, bei der Nicholas Behne, Fabian Villmeter und Berthold Bisselik referierten. "Ein großes Kompliment an die Gruppe, die sich mit einer hohen Bereitschaft ausgetauscht und sehr offen diskutiert hat", lobte im Anschluss Peter Radegast, der Geschäftsführer der DBB-Bundesakademie.Jugendspitzensportlehrgang BJL ReferentenIn dem überwiegend mit Gruppenarbeit gestalteten Lehrgang beschäftigten sich die Trainer mit ihrer Rolle und der Trainingsgestaltung im Jugendbereich. Ziel war es, handlungskompetente Trainer, die in komplexen Situationen erfolgreich agieren und auf unvorhergesehene Anforderungen flexibel reagieren können, zu fördern. Es ging immer wieder darum, sich selbst den Spiegel vorzuhalten, um Selbst- und Fremdbild zu vergleichen. Während des Bundesjugendlagers beobachteten und beschrieben die Teilnehmenden hierzu nicht nur das Trainerverhalten der Coaches, sondern auch die Spielerinnen und Spieler, um deren Spielintelligenz und Kreativität zu analysieren. Diesem Themenkomplex widmeten sich auch die Praxiseinheiten in der Halle, bei denen es darum ging, wie sich Kreativität und Spielintelligenz trainieren oder durch Training fördern und entwickeln lassen. Hierbei spielt vor allem eine spielorientierte Annäherung eine Rolle. Dies steht im Gegensatz zu älteren vorwiegend technikorientierten Vermittlungsmodellen. Letztlich steht im Vordergrund, Spielformen abwechslungsreich und spielnah zu gestalten. Auch die Entwicklung einer Feedback-Kultur, in der es wertschätzende Rückmeldungen an Spielrinnen und Spieler ging, stand auf dem Programm. Dabei spielten sich die beiden Referenten Berthold Bisselik und Nicholas Behne geschickt die Bälle zu.
Einen interessanten Einblick in den Sommer mit der U16-Nationalmannschaft gab zudem Bundestrainer Fabian Villmeter. "Wir hatten eine gute Mischung aus Praxis, Gruppenarbeiten und Impulsvorträgen, die zu einer gelungenen Fortbildung führten", resümierte ein zufriedener DBB-Vizepräsident Lothar Bösing.

 

 

31 bestandenen Lizenzprüfungen in Heidelberg

Sehr erfolgreicher Prüfungsmarathon in Heidelberg

Neue Trainer braucht Basketball-Deutschland. Deshalb fanden am vergangenen Wochenende, vom 29. August – 01. September bei teils tropischen Temperaturen im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg die Prüfungen der A-Trainer und der B-Trainer/innen statt. Zum zweiten Mal wurde dieses Format in einem gemeinsamen Lehrgang durchgeführt und hat sich wieder bewährt. Insgesamt 20 neue B-Trainer/innen und 11 neue A-Trainer konnten so begrüßt werden. Die Voraussetzungen waren dabei äußerst gut: Kurze Wege zur Cantina und kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten für die Prüflinge im OSP.
Das zweite Mal fand der Prüfungsblock an vier Tagen statt. Das neue Angebot, auch Prüfungen am Donnerstag und Freitag abzunehmen, fand bei den Teilnehmern wieder regen Anklang. So konnten viele hauptamtliche Trainer auch wochentags geprüft werden, um dem Spiel- und Trainingsplan der Arbeitgeber zu entsprechen.Trainer A B Prüfungen Heidelberg 2019

„Das Format hat sich bewährt und wird im nächsten Jahr wieder so angeboten. Ein großer Dank geht auch an die beiden Demoteams der SG Mannheim (Donnerstag/Freitag), die Unterstützung durch drei Spielerinnen des USC Heidelberg fanden, und BIS Baskets Speyer (Samstag/Sonntag)“, erklärt Peter Radegast, der Geschäftsführer der DBB-Bundesakademie.

Bestandene A-Lizenzen:
Stephan Blode (Rist-Wedel), Marius Graf (Vechta), Torben Haase (Schenefeld), Marc Hahnemann (Tawern), Mohammed Hajjar (Langenhagen), Steffen Hamann (München), Cedric Hüsken (Gelsenkirchen), Jonas Jönke (Düsseldorf), Thomas Koch (Oberursel), Beatrix Waffenschmied (Bonn), Constanze Wegner (Osnabrück)

Bestandenen B-Lizenzen:
Katharina Arnold (Köln), Christoph Baum (Dossenheim), Justinas Brazauskas (Nürnberg), Matthias Dönges (Trebur), Dino Erceg (Neu-Ulm), Fabian Franz-Gerstein (Freiburg), Konstantin Hammerl (Nördlingen), Felix Hilgart (Bamberg), Nikola Jocic (Bamberg), Florian Kirsch (Saarlouis), Liridon Kqiku (Heidelberg), Sherman Lockhart (Lahnau), Marco Moroder (München), Salih-Gökhan Özbas (Göttingen), Anastasios Reizoglou (Hamburg), Rok Resnik (Erlangen), Drazan Salavarda (Karlsruhe), Jan Schroeder (Würzburg), Theodis Tarver (Waldmohr), Sergey Tsvetkov (Villingen-Schwenningen)

Als Prüfer fungierten:
Robert Bauer, Heimo Förster, Carl Mbassa, Klaus-Günther Mewes, Karsten Schul, Olaf Stolz und Helmut Wolf.

 

Erfolgreiche B-Lizenz Prüfungen

Paderborn war für viele B-Kandidatinnen und -Kandidaten eine Reise wert. Am vergangenen Wochenende wurden in der ostwestfälischen Domstadt die Prüfungen für den Nordosten abgenommen. Am Ende freuten sich 13 neue B-Trainerinnen und -Trainer über ihre Lizenzen.

Dabei waren die Bedingungen in der Halle trotz der Wärme äußerst gut, so dass die Demoteams des JBBL-Nachwuchses am Samstag und des NBBL-Nachwuchses am Sonntag lediglich durch die Anweisungen der Übungsleitenden ins Schwitzen kamen. „Ein großer Dank geht an die Paderborn Baskets als Organisator vor Ort und vor allem an die Demoteams, die einen sehr guten Job gemacht haben“, lobte der Geschäftsführer der Bundesakademie, Peter Radegast.

Folgende Trainer haben eine erfolgreiche Prüfung abgelegt:
Leo Aris (Aschersleben), Emre Atsür (Bielefeld), Oliver Elling (Köln), Thomas Fritsche (Jena), Tobias Heinig (Halle), Philipp Humke (Bielefeld), Eike Kropp (Vechta), Fabian Lühring (Oldenburg), Joey Ney (Berlin), Janek Rebner (Berlin), Claus Reinsberger (Paderborn), Henning Ruge (Neumünster), Yannis Wiele (Paderborn)

Als Prüfer fungierten Dirk Altenbeck, Martin Krüger, Klaus-Günther Mewes, Karsten Schul und Helmut Wolf.

 

Sonstige News

Ein halbes Jahrhundert Motor

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Einer der traditionsreichsten Basketballvereine Sachsen-Anhalts beging vor kurzem ein besonderes Jubiläum: Die Basketball-Abetilung der SG Motor Halle wurde fünfzig Jahre alt.

1965 gründeten Herrenspieler des SC Chemie Halle mit Schulmannschaften der Glauchaschule Halle die Sektion Basketball bei der BSG Motor Halle. Angeregt durch die Archivarbeit des BVSA (->Link zum Archiv des Basketballs in Mitteldeutschland) trafen sich am Jahresende ehemalige und auch heute noch aktive Spielerinnen und Spieler von Motor Halle in der traditionsreichen „Goldenen Rose” zum Feiern und Plauschen.

Die Abteilung Basketball von Motor Halle betreibt heute Basketball als Breitensport und gehört oft zum Starterfeld bei Seniorinnenturnieren. In früheren Jahren waren die Kinder- und Jugendteams aus der Glauchaschule, vor allem die Mädchenmannschaften, oft in der Elite des Landes zu finden. 1977 wurden die Schülerinnen unter Leitung der Trainerin Petra Strüver, heute als Rollsporttrainerin bekannt, DDR- Meister. Marion Jeske, eine Spielerin aus diesem Team, bestritt 37 Länderspiele im DBV der DDR. Vater Ditmar war Sektionsleiter bei der Gründung der Sektion und Aktiver im Herrenteam.

Neben den Namen Jeske und Strüver ist vor allem der Name Bobach mit dem Verein Motor Halle verbunden. Gisela Bobach, gebürtig in der Sächsischen Schweiz, kam 1957 im Studium zum Basketball . 1965 als Lehrerin an der Glauchaschule, bildeten ihre Schulmannschaften das Gerüst der Nachwuchsabteilung.

Bereits im Gründungsjahr demonstrierte sie mit ihren jüngsten Mitgliedern bei einem Herrenländerspiel DDR - Italien in Dessau Minibasketball. Sie hatte als eine der ersten erkannt, dass bereits die 10-Jährigen mit Hilfe des Minibasketballs an den Sport herangeführt werden können. Gisela Bobach leitet heute noch die Geschicke der Abteilung Basketball bei Motor Halle.

So wie Gisela Bobach und zahlreiche Aktive dem Verein Motor 50 Jahre treu waren, stand der Verein 50 Jahre zu seiner Sportstätte , der Glaucha-Schule in Halle.

Der BVSA gratuliert seinem Mitgliedsverein recht herzlich!

Gunther Schmidt

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