Internationale Coach Clinic zum AST 2018

Trifunovic und Scariolo

Europameister und Olympia-Medaillengewinner – die Erfolge der beiden Trainer, die bei der Coach Clinic im Rahmen des 29. Albert Schweitzer Turniers referieren, können sich sehen lassen. Ausgerichtet wird die Veranstaltung in Viernheim vom 5. April bis 7. April 2018 durch die Bundesakademie des Deutschen Basketball Bundes in Kooperation mit der FIBA Europe. Dazu wurden mit Sergio Scariolo (Head Coach der spanischen Herren-Nationalmannschaft) und Radovan Trifunović (Head Coach der slowenischen Herren-Nationalmannschaft) bereits zwei nahmhafte Referenten verpflichtet. Ein Dritter wird in kürze folgen.

Los geht es mit der Coach Clinic am Donnerstag, 5. April 2018, ab 11 Uhr mit dem Check-In in Viernheim, ehe von 13 Uhr bis 16:15 Uhr die ersten Unterrichtseinheiten folgen. Nach dem ersten theoretischen Input stehen dann die beiden AST-Begegnungen zwischen Japan und Israel sowie Deutschland und Argentinien auf dem Programm. Ein ähnlicher Theorie-Praxis-Mix ist auch für den Freitag geplant. Im Anschluss an die Vorträge von 9 Uhr bis 16:15 Uhr schauen die Teilnehmenden gemeinsam die beiden Halbfinals. Zum Abschluss stehen am Samstag vier weitere Spiele des prestigeträchtigen U18-Events an, darunter das Spiel um Platz 3 sowie das Spiel um den Titel. In der Anmeldegebühr sind die AST-Tickets für die drei Clinic-Tage bereits enthalten. Ebenfalls wird für kleine Snacks und Getränke gesorgt. Am Freitag ist ein Mittagessen inklusive. Die Unterrichtseinheiten finden in der Rudolf-Harbig-Halle in Viernheim statt. Die Coach Clinic gilt wie immer als Fortbildung zur Lizenzverlängerung der A- und B-Lizenzen. Dazu gibt es eine Kooperation mit dem Basketballverband Baden-Württemberg für C-Trainer. Andere Landesverbände auf Anfrage. Die Anmeldung zur Coach Clinic ist auf www.dbb-trainer.de möglich.

Die Referenten der Coach Clinic im Überblick:Scariolo 1

Sergio Scariolo

Der 56-Jährige ist aktueller Cheftrainer der spanischen Basketball-Nationalmannschaft. Scariolo startete seine Karriere als Coach 1978 im Nachwuchsteam von Pejo Brescia. Sechs Jahre später trainierte er die erste Mannschaft im Seniorenbereich, als er das  Italienische Militärteam in die zweite italienische Liga führte und gleichzeitig die Militär-WM als italienischer Headcoach gewann. Mit 29 gewann er im ersten Jahr als Headcoach von Scavolini Pesaro gleich die italienische Meisterschaft.

Nach einigen erfolgreichen Jahren bei unterschiedlichen italienischen Clubs wechselte er 1997 nach Spanien, wo er mit Baskonia Vitoria, Real Madrid und Unicaja Malaga zwei spanische Meisterschaften und zwei Pokalsiege sowie den dritten Platz beim EuroLeague-Final4 2007 feiern konnte. Zwischen 2008 und 2011 coachte Scariolo den russischen Klub BC Khimki ehe er zu EA7 Emporio Armani Mailand wechselte. Als Nationaltrainer Spaniens gewann er zwischen 2009 und 2012 zwei EM-Titel und die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in London.

Radovan Trifunovićpicture 1 Trifunovic

Im vergangenen Herbst übernahm Radovan Trifunović ein schweres Erbe. Er wurde Nachfolger von Igor Kokoskov, der die slowenische Herren-Nationalmannschaft zuvor bei der EuroBasket 2017 zum Europameistertitel geführt hatte. Seine Trainerkarriere startete der 45-Jährige 2008 bei Helios Domzale, für die er selbst als Spieler fünf Jahre lang das Trikot trug. 2011 wechselte er dann zum Ligakonkurrenten Zlatorog Lasko. Im November des selben Jahres verließ er Lasko dann jedoch wieder. 2014 wurde Trifunović Cheftrainer der B-Nationalmannschaft und ein Jahr später Assistent-Coach der A-Nationalmannschaft. Mit dem Team nahm er 2015 an der EM teil und holte dann 2017 als Co-Trainer Gold bei der EuroBasket. Nun also tritt er in die Fußstapfen von Kokoskov.

 

 

---------------------------- Weihnachtsgrüße und Ausschreibung 2018 -----------------------------

Liebe Basketballfreundinnen und Basketballfreunde,
liebe Trainerinnen und Trainer,

das Jahr 2017 geht als ereignisreiches und erfolgreiches Jahr für das Lehr- und Trainerwesen im Deutschen Basketball Bund zu Ende. Die Initiative zur Betreuerqualifikation „Be a Coach“ wurde mit über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgreich weitergeführt. Der in Kooperation mit dem Schiedsrichterwesen eingeführte Online-Kampfrichterkurs wurde von mittlerweile über 1.300 Teilnehmern und Teilnehmerinnen durchlaufen. Darüber hinaus wurde eine neue Athletikkonzeption für alle Altersklassen vom DBB herausgegeben, die zum Download auf der DBB-Homepage bereitsteht. Neu ist auch die Literaturdatenbank „LIDA Basketball“, die in Kooperation mit dem Institut für angewandte Trainingswissenschaften (IAT) erstellt wurde. Dafür wurden aus den gut 50.000 Beiträgen der trainingswissenschaftlichen Datenbank SPONET die Studien mit Bezug zum Basketball zusammengestellt und bilden eine gelungene Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis (www.dbb-trainer.de). Zudem durfte der DBB in diesem Jahr 70 neuen B-Trainer/-innen sowie 19 neuen A-Trainer/-innen zum Lizenzerwerb gratulieren.

Ein Rückblick auf das Lehrgangsjahr 2017 beweist, dass wir mit unseren Ausbildungs-, Fortbildungs- und Prüfungslehrgängen weiterhin auf einem sehr guten Weg sind und die Bedürfnisse der Trainerinnen und Trainer befriedigen. An den Veranstaltungen des DBB (Aus- und Fortbildung) nahmen in diesem Jahr wieder fast 1000 Personen teil. Im Rahmen der Minitraineroffensive der DBB Jugend und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds (einer Einrichtung von easyCredit BBL und 2. Basketball-Bundesliga) wurden in 2017 zehn öffentliche Minibasketball-Clinics mit insgesamt 460 Teilnehmenden organisiert bzw. angeboten.
Wir wissen, dass es nicht nur auf die Quantität ankommt, sondern vor allem auf die Qualität der Ausbildung und Referenten. Auch hier dürfen wir erneut äußerst Erfreuliches berichten. Die Auswertung aller Feedbackbögen ergab wieder eine extrem hohe Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Referenten. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Euch allen für das Vertrauen und die hervorragende Mitarbeit und Flexibilität, vor allem in den Ausbildungslehrgängen, bedanken. Gerade durch Euer Engagement werden die Lehrgänge besonders geprägt. Auch im Fortbildungsbereich konnten wir durch die Coach Clinics während des NBBL/JBBL TOP4 und beim Supercup mit nationalen und internationalen Trainergrößen wie Gordon Herbert, Stefan Weißenböck, Andrea Trinchieri und Arik Shivek (die es sich nicht nehmen ließen im Rahmen der Clinic gegeneinander zu coachen) wiederum Maßstäbe setzen.
Besonders erfreut sind wir über die Nachfrage und die Ergebnisse des dritten Jugendspitzensportlehrganges im Rahmen des WNBL TOP4 in Wolfenbüttel, der mit 37 Coaches eigentlich schon überbucht war. Das neue Format mit zwei Impulsvorträgen durch den belgischen Nationaltrainer Pierre Cornia und die anschließende Workshop Phase wurden hervorragend angenommen. Neben dieser Fortbildung wurde auch wieder ein Jugendspitzensportlehrgang im Rahmen des Bundesjugendlagers durchgeführt. Eine Fortsetzung beider Veranstaltungen ist fest eingeplant.
Zu dem hohen Qualitätsstandard in der Aus- und Fortbildung tragen auch die Bundestrainer und Bundestrainerinnen des DBB bei. Allen Referenten danken wir an dieser Stelle nochmals sehr herzlich für das große Engagement und die sehr ausgeprägte Bereitschaft, auch kurzfristig Aufgaben zu übernehmen.

Das Ziel eines ausgewogenen und qualitativ hochwertigen Programms wird auch im nächsten Jahr ein zentrales Anliegen unserer Arbeit sein. Wir starten mit der internationalen Coach Clinic im Rahmen des Albert-Schweitzer Turniers. Bereits zwei Wochen später mit der vierten Auflage des Jugendspitzensportlehrgangs beim WNBL TOP4, bei dem wir wieder einen internationalen Referenten präsentieren werden. Im Mai findet dann unsere jährliche Coach Clinic während des NBBL/JBBL TOP4 statt. Im Juli blicken wir schon voller Vorfreude auf die U20 Europameisterschaft in Chemnitz (14. bis 22. Juli 2018), bei der es neben einer topbesetzten internationalen Coach Clinic auch einen fünftägigen Jugendspitzensportlehrgang speziell für NBBL-Trainerinnen und -Trainer sowie weiterer hauptamtlicher Nachwuchsakteure aus dem Jugendleistungssport geben wird. Abschließend führt die Bundesakademie wieder einen Jugendspitzensportlehrgang im Rahmen des Bundesjugendlagers im Oktober durch.

Auch 2018 wird der DBB wieder verstärkt nachfrageorientierte Lehrgänge zur Weiterbildung der Referenten aus den Landesverbänden anbieten. Inhaltlich geht es um die Verbesserung der Lehrfähigkeit in Bezug auf die Methoden- und Kommunikationskompetenz.

Der Zugang zum Trainerportal bleibt weiterhin für alle Trainer und Trainerinnen mit einer gültigen Trainerlizenz kostenfrei. Hier ist ein Relaunch mit integrierter App-Nutzung geplant. Die E-Learning Plattform werden wir im kommenden Jahr zur Verbesserung der Trainerausbildung des DBB in allen Lizenzstufen weiterentwickeln. Erstmalig wird ein Online-Regeltest für Trainer (verpflichtend im Rahmen der Lizenzausbildung im A- und B-Bereich) zum Einsatz kommen. Neben dem schon in einigen Landesverbänden im Rahmen der C-Ausbildung genutzten C-Modul wird dazu adäquat ein B-Modul mit abschließendem Test zur Vorbereitung auf die B-Ausbildung entwickelt.
Im Bereich der A-Ausbildung haben wir in 2017 den Fokus wesentlich stärker auf die Bereiche Coaching und „Soft-Skills“ gelegt. Durch den gleichzeitigen Einsatz von teilweise zwei Referenten bei verschiedenen Einheiten konnten wir wesentlich individueller auf die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen. Das überwältigende Feedback hat uns darin bestärkt, diesen Bereich noch weiter auszubauen.
Weitere Infos rund um das Lehrwesen findet Ihr auf dieser Homepage!

Euch allen wünschen wir ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit, Erfolg und alles Gute für das neue Jahr 2018.

Mit freundlichen Grüßen,

Lothar Bösing
Vizepräsident Bildung und Sportentwicklung

Peter Radegast
Geschäftsführer Bundesakademie des DBB GmbH

 

Literaturrecherche leicht gemacht

Durch die Zusammenarbeit des Deutschen Basketball Bundes mit dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) Leipzig steht Spielern, Trainern, Wissenschaftlern, Funktionären und Basketball-Interessierten ab sofort eine umfangreiche Online-Literaturdatenbank, die sogenannte „LIDA Basketball“ zur Verfügung. Dafür wurden aus mehr als 50.000 Beiträgen der trainingswissenschaftlichen Datenbank SPONET alle Studien mit Bezug zum Basketball ausgewählt. SPONET ist eine Such- oder besser „Find“-Maschine, die das IAT bereits vor 18 Jahren für Sportwissenschaftler, Trainer und Athleten entwickelt hat. Aktuell sind in der LIDA Basketball nahezu 2.500 Publikationen zum Basketball sowie zu verwandten Themen enthalten.

Flexibler Zugriff auf wissenschaftliche Studien
Täglich nehmen die Experten des Fachbereichs Information Kommunikation Sport des IAT neue wissenschaftliche Publikationen aus der ganzen Welt in die Datenbank in SPONET auf. Etwa 300 neue Quellen werden jeden Monat von den Mitarbeitern erfasst, inhaltlich analysiert und fachlich bewertet. Für die Suche können Sie die angezeigten Schlagworte nutzen oder aber selbst in der Datenbank recherchieren. Damit haben Sie einen schnellen und flexiblen Zugriff auf neueste Basketball spezifische wissenschaftliche Studien und Erkenntnisse. Neben der LIDA Basketball gibt es derzeit spezifische Datenbanken für 20 Sportarten, darunter auch andere Spielsportarten wie Fußball, Handball oder Eishockey. Weitere LIDAs sind in Vorbereitung und werden durch Literatur-Datenbanken für spezielle trainingswissenschaftliche Themen ergänzt.

Gelungene Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis
„Das IAT freut sich, dem Deutschen Basketball Bund die Literatur-Datenbank (LIDA) Basketball übergeben zu können. Diese neue Produktgeneration nutzerorientierter Datenbanken wird mittlerweile in vielen olympischen Sportverbänden Deutschlands eingesetzt. Basketballtrainer, Athleten, Wissenschaftler, Funktionäre und Basketballfans haben damit ein neues Informationsangebot, das einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu aktueller wissenschaftlicher Literatur im Kontext Basketball bietet“, sagt Dr. Hartmut Sandner, Fachbereichsleiter Information Kommunikation Sport am IAT. „Für Basketballtrainer und Wissenschaftler bieten wir außerdem den individualisierten Fachinformationsservice SPRINT an, mit dem ein sehr schneller und direkter Informationstransfer stattfindet.“


„Die LIDA Basketball wurde in Zusammenarbeit von IAT-Experten des Fachbereichs Information Kommunikation Sport (Dr. Hartmut Sandner und Axel Brüning) und dem DBB-Referenten für das Trainerwesen, Peter Radegast, entwickelt. Durch diese gelungene Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis ist ein optimal auf den Bedarf der Basketball-Community abgestimmtes Angebot entstanden. Mit VuFind kommt eine sehr moderne Datenbanktechnologie zum Einsatz, die eine einfache Handhabung gewährleistet, und das moderne, frische Design weckt bei jedem Basketballinteressierten die Lust, sich auf die Suche nach für ihn relevanten Erkenntnissen zu machen. Mit der LIDA Basketball wird er dabei garantiert fündig werden“, ergänzt Dr. Antje Hoffmann, Fachbereichsleiterin Spielsport und stellv. Direktorin des IAT.

Auch DBB-Vizepräsident Prof. Lothar Bösing freut sich über das neue Online-Tool: „Diese Literatur-Datenbank bietet eine umfassende Übersicht über basketballspezifische Publikationen in vielen verschiedenen Bereichen. Dieses Projekt des IAT Leipzig unterstützt die Trainerinnen und Trainer in ihrer täglichen Arbeit, schafft aber auch für Basketballinteressierte einen echten Mehrwert. Ich bin mir sicher, dass LIDA für unsere Arbeit im DBB und darüber hinaus sehr hilfreich sein wird. Hierfür sind wir sehr dankbar“, so Bösing.

Hier geht’s zur Literatur-Datenbank…

 

Sonstige News

Besetzung des BVSH Jugendausschuss 2016/17

image Liebe Vereine, die Saison neigt sich dem Ende und die Vorbereitungen zum Verbands- und Jugendtag 2016 haben angefangen. Ich möchte daher im Vorwege an das letzte Jahr erinnern und auch die Funktionäre und Vereine ansprechen, welche im letzten Jahr nicht auf dem Jugendtag waren. Der Jugendausschuss sollte aus 8 Mitgliedern bestehen, davon kommen 2 aus den Bezirken. Also gibt es noch 6 Ämter, die gerne ausgefüllt werden möchten. 2015 konnte die Hälfte besetzt werden! Ich hatte mich nach langer Unterbrechung nochmal bereit erklärt als Ressortleiter ein weiteres Jahr für den BVSH tätig zu sein. Zugleich habe ich aber auch gesagt, dass es wirklich nur noch dieses eine Jahr geht. Die Nachfolgersuche blieb bisher leider erfolglos.

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