Erfolgreiche A- und B-Trainerprüfungen in Hagen

Am Sonntag, den 06. Mai 2018, wurden in Hagen die Wiederholer-/Nachholerprüfungen bei den A- und B-Trainerlizenzen durchgeführt. Als Prüfer fungierten Robert Bauer (Berlin), Alexander Biemer (Ruppichteroth), Steven Clauss (Braunschweig), Klaus-Günther Mewes (Neu-Isenburg). Eine gemischte JBBL/NBBL-Mannschaft von Phoenix Hagen und Spielern vom SVD 49 Dortmund stand als Demoteam zur Verfügung. Es handelte sich zumeist um Teilprüfungen. Der Glückwunsch geht an:

B-Trainer:
Tristan Honka (Bayreuth), Tobias Langguth (Viersen), Nicolai Mynter (Berlin), Johannes Peus (Sankt Augustin), Dubravko Prusina (Frankfurt), Nils Uhrig (Leimen)

A-Trainer:
Marko Radulovic (Konstanz), Jacques Schneider (Neunkirchen-Seelscheid)

 

Coach Clinic zum NBBL/JBBL TOP 4 in Quakenbrück

Damian Cotter und Carlos Frade referieren

Am 26./27. Mai 2017 findet im Rahmen des NBBL/JBBL TOP4 2018 in Quakenbrück einmal mehr eine interessante Coach Clinic mit Top-Referenten statt. Die Bundesakademie des DBB begrüßt dann mit Damian Cotter (re., Australien, aktuell Assistant Coach Long Island Nets/G-League) und Carlos Frade (Spanien, aktuell Co-Trainer ALBA BERLIN) zwei Experten, die ihr umfangreiches Basketballwissen sicher spannend präsentieren werden.
Die Coach Clinic beginnt am Samstag, 26. Mai 2018, von 7.45 – 8.45 Uhr mit dem Check-In in der Sporthalle Artland, Jahnstraße 21, 49610 Quakenbrück, ehe von 9.00 – 10.30 Uhr und von 10.45 – 12.15 Uhr die ersten beiden Einheiten auf dem Programm stehen. Nach dem Mittagessen geht es von 13.15 – 14.45 Uhr mit einer zusätzlichen Einheit weiter. Anschließend erfolgt der „Umzug“ in die Artland Arena, wo das 2. JBBL-Halbfinale sowie beide NBBL-Halbfinalspiele verfolgt und begutachtet werden. Am Sonntag, 27. Mai 2018, folgen von 8.45 – 10.45 Uhr zwei abschließende Einheiten, danach geht es erneut in die Artland Arena zu den beiden Finalspielen.
Die beiden Basketball-Experten aus Australien und Spanien haben Inhalte aus den Bereichen „Spielerentwicklung und Indidualtraining“ vorbereitet. Die Coach Clinic dient zur Verlängerung von A-, B- und C-Lizenzen (nur Niedersachsen, andere Verbände auf Anfrage) und wird in Kooperation mit dem Niedersächsischen Basketball-Verband durchgeführt. Die Anmeldung zur Coach Clinic erfolgt über diese Homepage.

Frade und Cotter 2018Kurz-Porträts der Referenten
Damian Cotter
Damian Cotter verfügt über mehr als zehn Jahre Coaching-Erfahrung auf FIBA-Level mit australischen Nationalmannschaften. Er stand bei fünf Weltmeisterschaften und bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro im Trainerstab der Australier. Viele Jahre war Cotter zudem im sehr erfolgreichen australischen Nachwuchsprogramm aktiv, u.a. beim New South Wales Institute of Sport angestellt. Der 47-jährige Coach mit FIBA-Lizenz gewann als Headcoach mit den australischen Junioren das Albert Schweitzer Turnier 2010 in Mannheim. Er coachte spätere australische NBA-Spieler wie Andrew Bogut oder Dante Exum und hat sich als Kernphilosophie als Trainer „Developing technical and decision making skills and a system that cultivates to player´s strength“ auf seine Fahnen geschrieben. Auch auf Vereinsebene war und ist Cotter aktiv, z.B. als Headcoach der Sydney Kings in der australischen NBL oder aktuell als Assistant Coach der Long Island Nets, dem Farmteam der Brooklyn Nets in der G-League. Darüber hinaus entwickelte Cotter zahlreiche Marketingprogramme für Basketball und ist auf der ganzen Welt begehrter Referent bei Coach Clinics.
Carlos Frade
Carlos Frade ist seit der laufenden Spielzeit Assistant Coach von Aito Reneses bei ALBA BERLIN. Der 43-Jährige blickt bereits auf eine 23-jährige Trainerkarriere zurück. Auf seinen Stationen war er u.a. als Headcoach der Nationalmannschaft von Hong Kong, der Leicester Riders in England oder von VEF Riga (2015) in Lettland tätig. Er betreute zahlreiche spanische Klubs, so auch als Assistant Coach Pamesa Valencia (2003-2005) und CB Gran Canaria (2005-2009). Auch nach Ungarn zu Alba Fehérvár (2013-2015) führte ihn seine Laufbahn. Vor seinem Wechsel zu ALBA BERLIN war der Spanier Assistant Coach bei Bilbao Basket in der spanischen ACB.

 

Jugendspitzensport-Lehrgang WNBL TOP 4

Großer Zuspruch in München

Genügend Know-how wurde den Teilnehmern beim diesjährigen Jugendspitzensportlehrgang im Rahmen des WNBL TOP4 geboten. Mit Vlado Velikonja kam als Hauptreferent ein ausgesprochen erfahrener Coach nach München.

Dabei wurde auf ein bewährtes Konzept zurückgegriffen: Wie erstmals im vergangenen Jahr gab es auch in München eingangs wieder zwei Impulsvorträge und eine anschließende Workshop-Phase. Eingebettet in den mit 39 Coaches restlos ausgebuchten Lehrgang waren natürlich auch die Spiele des WNBL TOP4.

Einen äußerst gelungenen Einblick in die eigene Arbeit gab Vlado Velikonja aus Slowenien. Der 50-Jährige verfügt über eine enorme Erfahrung als Coach, vor allem im weiblichen Nachwuchsbereich bei verschiedenen Klubs in Slowenien. Er war auch viele Jahre als Headcoach für slowenische Nationalmannschaften U16-U20 zuständig und coachte unter anderem in der slowenischen Damenliga (WBC Maribor). Dabei gewann er eine Vielzahl an Titeln und wurde vier Mal als bester Jugendtrainer und einmal als bester Trainer in Slowenien ausgezeichnet. Velikonja leitete zahllose Basketball-Camps und fungierte zudem als Coaching Instructor.WNBL TOP 4 CC Referenten

Nach zwei Impulsvorträgen von Vlado Velikonja zu den Themen „Setting of rules and the implementation of offensive transition“ und „Develop the collective game from 2 to 2 to 4 to 4“ folgten zwei Diskussionsrunden in drei Workshops, die von Vlado Velikonja, Stefan Mienack und Bastian Wernthaler geleitet wurden. In diesen Workshops wurde der „Übergang von Transition in Early Offenses/secondary breaks“, die „Pick and Roll Defense“, sowie die „5 – 5 Halfcourt Offense“ und die „1-1 Isolations of individual advantages“ behandelt.

Nach den Halbfinalspielen standen die Finaltrainer Armin Sperber und Alex Maerz Rede und Antwort, ließen sich aber für das Finale am Sonntag nicht in die Karten gucken. Kurze Spielanalysen von Stefan Mienack rundeten das ganze Programm ab.

Aufgrund des großen Erfolges – immerhin war der Jugendspitzensportlehrgang das zweite Mal in Folge ausgebucht – wird der Lehrgang in diesem Format weitergeführt.

 

Sonstige News

Vier Topteams duellieren sich in Halle

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Der begehrte Landespokal wartet auf den Sieger des Events. // Foto: BVSA

Premiere des neuen „BVSA Landespokal Final Four“ der Männer findet am 20. Februar in Halle statt.

Der neue Titelträger im Basketball-Landespokal der Herren wird am 20. Februar 2016 in Halle ermittelt. In der Sporthalle an der Robert-Koch-Straße findet dann die Premiere des neuen „BVSA Landespokal Final Four“ statt, in dem die vier im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften BSW Sixers, SBB Baskets Wolmirstedt, USV Halle und BBC Halle den Pokal unter sich ausspielen werden. Als Ausrichter fungieren dabei die BSW Sixers.

„Wir freuen uns auf dieses neue Format und sind gespannt, wie es bei den Teams und Fans ankommen wird“, sagt Carsten Straube, Vizepräsident Sport des Basketball-Verbandes Sachsen-Anhalt (BVSA), „wir hoffen natürlich auf großen Zuspruch auf den Rängen und spannende Partien auf dem Feld.“

Dass die BSW Sixers, der einzige Club im Final Four aus der 1. Regionalliga und damit auch der Favorit auf den Titelgewinn, der eigentlich in Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen beheimatet ist, das Endturnier als Ausrichter nicht daheim, sondern in Halle veranstaltet, gibt der Veranstaltung zusätzlichen Anreiz. „Wir verstehen uns zum einen als regional aufgestellter Verein, der im Sinne der Kooperation mit den Vereinen in Halle und Weißenfels sowohl Spieler als auch Fans aus Halle hat“, sagt Sixers-Präsident Maik Leuschner, „und zum anderen nehmen ja mit dem BBC und USV gleich zwei Vereine aus der Saalestadt teil, was zusätzliches Zuschauerinteresse verspricht.“

Genau diese beiden Vereine treffen auch im ersten Halbfinale aufeinander, das um 11 Uhr angepfiffen wird. Im Duell des Oberligisten BBC und des eine Spielklasse höher in der 2. Regionalliga spielenden USV Halle ist letzter wohl der klare Favorit. „Wir freuen uns, dass damit auf jeden Fall eine hallesche Mannschaft im Finale stehen wird“, sagt Thomas Mähne, Präsident des BBC Halle. „Natürlich wären wir gern diese Mannschaft, aber wir sind natürlich nur Außenseiter gegen den USV. Das Finale wäre ein Traum.“

Nach dem halleschen Duell stehen sich dann ab 13.30 Uhr die BSW Sixers und Zweitregionalligist SBB Baskets Wolmirstedt gegenüber. „Klar wollen wir den Pott holen“, sagt Sixers-Trainer Tino Stumpf. Zuletzt konnte der Verein 2008 und 2010 die Trophäe gewinnen. Auf dem Weg ins diesjährige Final Four wurde unter anderem der Titelverteidiger Aschersleben Tigers ausgeschaltet.

Bevor dann das Finale der beiden Semifinalsieger um 18 Uhr angepfiffen wird – ein Spiel um Platz drei wird nicht ausgetragen – werden in der Pause zwischen 15.30 und 17 Uhr noch die Nachwuchs-Basketballer des gemeinsamen mitteldeutschen MBC/ USV „Wolfswelpen“-Projektes ihr Können auf dem Parkett demonstrieren.

Die Tickets für das Final Four gibt es nur als Tagestickets und kosten 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) und sind an der Tageskasse erhältlich. Ein Vorverkauf ist nicht geplant.

Pressemitteilung BVSA

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