Arik Shivek ist neben Henrik Rödl und Neven Spahija Referent bei Coach Clinic

Wie bereits verkündet, sollte noch ein dritter hochkarätiger Referent für die International Coaching Clinic bekanntgegeben werden, die vom 20. bis 22. Juli 2018 in Chemnitz stattfindet. Und dieser steht nun fest! Der Israeli Arik Shivek wird neben Rödl und Spahija tiefergehende Einblicke in die Basketballwelt liefern.

Shivek zählt zweifelsohne zu den bekanntesten Trainern des europäischen Basketballs. Von 2009 bis 2014 war der 61-Jährige für die Geschicke der israelischen Nationalmannschaft verantwortlich, die er u.a. bei den Europameisterschaften 2011 und 2013 betreute. Auf Vereinsebene kann Shivek Stationen in den Niederlanden (ABC Amsterdam) und Belgien (Antwerp Giants, Dexia Moins-Hainaut) sowie in seinem Heimatland Israel vorweisen. 2015/2016 coachte er Maccabi Rishon LeZion zur ersten Meisterschaft des Clubs und räumte auf dem Weg zum Titel klangvolle Namen wie Maccabi Tel Aviv und Hapoel Jerusalem aus dem Weg. Als Lohn wurde er als Isreals Trainer des Jahres ausgezeichnet. 2017 wurde er von Maccabi Tel Aviv verpflichtet. Aktuell ist Shivek Head Coach der israelischen Mannschaft Bnei Herzliya.

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Die Coaching Clinic findet vom 20. bis 22. Juli 2018 statt und wird durch die Bundesakademie des Deutschen Basketball Bundes in Kooperation mit der FIBA Europe ausgerichtet. Bereits am Freitag, 20. Juli, wird Spahija den ersten Vortrag in der Schloßteichhalle halten – weitere Details folgen noch. Nach einem weiteren Vortrag Spahijas am Samstag, 21. Juli, folgt das nächste Highlight: Die Teilnehmer besuchen die beiden Halbfinalpartien der U20-EM der Herren, die in der Messehalle ausgetragen werden.

Am Sonntag, 22. Juli, folgt dann weiterer theoretischer Input: Henrik Rödl wird tiefergehende Einblicke in die Welt der Defensive, genauer gesagt: in die 1-2-2 und 3-2 Zone, liefern. Abgerundet wird das Wochenende durch einen weiteren Vortrag Spahijas und den Besuch der finalen zwei Spiele – das Spiel um Platz drei und insbesondere das Finale der U20-EM versprechen schon jetzt Hochspannung und Spitzenbasketball!

In der Anmeldegebühr in Höhe von 249 Euro sind die Tickets enthalten. Ebenfalls wird für kleine Snacks und Getränke gesorgt. Am Samstag und Sonntag ist ein Mittagessen inklusive. Übernachtungsmöglichkeiten werden nach Anmeldung auf Nachfrage verschickt. Die Coach Clinic gilt wie immer als Fortbildung zur Lizenzverlängerung der A- und B-Lizenzen. Die Verlängerung von C-Lizenzen erfolgt auf Anfrage.

 

B-Ausbildungslehrgang Süd in der Sportschule Steinbach beendet

Der zweite B-Ausbildungslehrgang im Jahr 2018, ging nach intensiven acht Tagen am vergangenen Sonntag zu Ende. Neben Sebastian Altfeld (Coaching & Mannschaftspsychologie) und Christian Faigle (Grundlagen des Athletiktrainings) referierten Robert Bauer, Sebastian Gleim, Sebastian Machowski und Andreas Wagner über die verschiedenen basketballerischen Inhalte. Neben diesen wurde Lehrprobentrainings von Klaus Mewes und Reiner Braun durchgeführt um die Kandidat/innen bestmöglich auf die Prüfung vorzubereiten. Das Südbadische Sportschule Steinbach präsentierte sich mit tollen Bedingungen vor Ort von der besten Seite und ließ den Lehrgang zu einem großartigen Erfolg werden. Mit den Teilnehmer/innen in guter Gesellschaft, wurde zusammen bei super Wetter und Sonnenschein gegrillt sowie beim Länderspiel Serbien - Deutschland mit gefiebert. Insgesamt entwickelten die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine sehr gute Gruppendynamik. „Dies war eine gute und homogene Gruppe und wir können uns auf die Prüfungen im August freuen“, urteilte Lehrgangsleiter Peter Radegast. Darüber hinaus wurde jeden Abend miteinander Basketball „gezockt“ sowie regelmäßig das Freibad nach den langen Lehrgangstagen genutzt.

Gruppenbild 1

Teilnehmer/innen: Christoph Aichinger (Berlin), Mahmoud Alabed (Düsseldorf), Belal Khalil Balaoni (Berlin), Franck Becker (Stuttgart), Tobias Bender (Wettenberg), Thore Bethke (Frankfurt a. M.), Colin Bubeck (Ludwigsburg), Petra Fackler (München), Anastasios Fesatidis (Stuttgart), Guido Finger (Herzogenrath), Sükran Gencay (Hamburg), Centa Herrmann (Köln), Björn Hinrichs (Oersdorf), Johannes Hübner (Esslingen), Christos Karafecgas (München),Simon Macherski (Bremerhaven), Christian Mautes (Überherrn), Elhadji Makaty Mbaye (Düsseldorf), Tom Nadir (Augsburg), Malte Redlin (Olching), Anastasios Reizoglou (Hamburg), Darryl Siegel (München), Natascha Stergiou (Mainz), Michael Anthony Washington (Kornwestheim)

 

A-Trainerausbildung 2018 Steinbach

Der diesjährige A-Trainer-Ausbildungslehrgang 2018 ging nach neun intensiven Tagen bei tollen Bedingungen in der Südbadischen Sportschule Steinbach am vergangenen Sonntag zu Ende. Neben Sebastian Altfeld (Coaching & Teamführung), Ronald Feisel (Medientraining, Gesprächsführung) und Nebojsa Kovacevic (Spannungsfeld Schiedsrichter – Trainer) referierten Björn Harmsen und Thomas Päch über die verschiedenen basketballerischen Inhalte und Ansätze. Altfeld und Feisel gaben ferner Feedback zu den im letzten Jahr eingeführten Präsentationen zur eigenen Basketballphilosophie.
Steven Clauss und Karsten Schul betreuten das Thema „Coaching im Spiel“ (18 Lerneinheiten), bei dem die Teilnehmer zu verschiedenen Themen (Halbzeitgestaltung, Auszeiten, Vorbereitung auf ein Spiel etc.) in verschiedenen Gruppen ihre Ergebnisse präsentierten. Darüber hinaus stand an einen Abend ein Demo-Team (der USC Freiburg und die PS Karlsruhe Lions spielten gegeneinander) zur Verfügung, das genutzt wurde, um gegeneinander zu coachen. Die Referenten gaben jeweils verschiedenen Anweisungen, die in den Auszeiten umgesetzt werden mussten bzw. worauf der Gegenüber ebenfalls mit Auszeiten reagieren musste. Abgerundet wurden diese Einheiten durch individuelle Videofeedbacks. Am vergangenen Freitag wurde Mathias Fischer, Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich per Skype in den Seminarraum geholt und stand den Teilnehmern Rede und Antwort. Für das Spiel wurden dann verschiedene Scoutingaufgaben verteilt.
Zu guter Letzt wurde das Lehrprobentraining mit zwei Referenten (Mewes und Schul) durchgeführt, um die Kandidaten bestmöglich auf die Prüfung im August 2018 vorzubereiten. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz: Gemeinsames „Zocken“ mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des B-Sonderlehrgangs, ein gemeinsamer Grillabend sowie die beiden WM Spiele der deutschen Mannschaft standen auf dem Programm. Insgesamt entwickelten die 15 Teilnehmer eine sehr gute Arbeitsatmosphäre und ein tolle Gruppendynamik. „Dies waren Diskussionen und Gruppenpräsentationen auf sehr hohem Niveau. Wir können uns auf die Prüfungen im August in Heidelberg freuen“, urteilten Lehrgangsleiter Peter Radegast und Klaus-Günther Mewes. In diesem Jahr erhielten alle Teilnehmer als Abschluss einen USB-Stick mit ihren persönlichen Videoschnitten alle Vorträge, Präsentation und und ihres Coachings.

A Lehrgang Steinbach 2018

Teilnehmer:
Maximilian Allert (München), Nils Bauer (Freiburg), Sebastian Campos Flores(Leipzig), Matthias Haller (Göttingen), Marjo Heinemann (Göttingen), Ferdinand Janning (Berlin), Robert Mattis (Neusäß), Daniel Musolff (Berlin), Alexander Osipovitch (Essen), Domenik Reinboth (Blaubeuren), Andreas Scheede (Göttingen), Max Schwamborn (Köln), Johannes Schwarz (Hannover), Arvid Thamm (Eichwalde), Marin Zirdum (Berlin)

 

Sonstige News

Vier Topteams duellieren sich in Halle

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Der begehrte Landespokal wartet auf den Sieger des Events. // Foto: BVSA

Premiere des neuen „BVSA Landespokal Final Four“ der Männer findet am 20. Februar in Halle statt.

Der neue Titelträger im Basketball-Landespokal der Herren wird am 20. Februar 2016 in Halle ermittelt. In der Sporthalle an der Robert-Koch-Straße findet dann die Premiere des neuen „BVSA Landespokal Final Four“ statt, in dem die vier im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften BSW Sixers, SBB Baskets Wolmirstedt, USV Halle und BBC Halle den Pokal unter sich ausspielen werden. Als Ausrichter fungieren dabei die BSW Sixers.

„Wir freuen uns auf dieses neue Format und sind gespannt, wie es bei den Teams und Fans ankommen wird“, sagt Carsten Straube, Vizepräsident Sport des Basketball-Verbandes Sachsen-Anhalt (BVSA), „wir hoffen natürlich auf großen Zuspruch auf den Rängen und spannende Partien auf dem Feld.“

Dass die BSW Sixers, der einzige Club im Final Four aus der 1. Regionalliga und damit auch der Favorit auf den Titelgewinn, der eigentlich in Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen beheimatet ist, das Endturnier als Ausrichter nicht daheim, sondern in Halle veranstaltet, gibt der Veranstaltung zusätzlichen Anreiz. „Wir verstehen uns zum einen als regional aufgestellter Verein, der im Sinne der Kooperation mit den Vereinen in Halle und Weißenfels sowohl Spieler als auch Fans aus Halle hat“, sagt Sixers-Präsident Maik Leuschner, „und zum anderen nehmen ja mit dem BBC und USV gleich zwei Vereine aus der Saalestadt teil, was zusätzliches Zuschauerinteresse verspricht.“

Genau diese beiden Vereine treffen auch im ersten Halbfinale aufeinander, das um 11 Uhr angepfiffen wird. Im Duell des Oberligisten BBC und des eine Spielklasse höher in der 2. Regionalliga spielenden USV Halle ist letzter wohl der klare Favorit. „Wir freuen uns, dass damit auf jeden Fall eine hallesche Mannschaft im Finale stehen wird“, sagt Thomas Mähne, Präsident des BBC Halle. „Natürlich wären wir gern diese Mannschaft, aber wir sind natürlich nur Außenseiter gegen den USV. Das Finale wäre ein Traum.“

Nach dem halleschen Duell stehen sich dann ab 13.30 Uhr die BSW Sixers und Zweitregionalligist SBB Baskets Wolmirstedt gegenüber. „Klar wollen wir den Pott holen“, sagt Sixers-Trainer Tino Stumpf. Zuletzt konnte der Verein 2008 und 2010 die Trophäe gewinnen. Auf dem Weg ins diesjährige Final Four wurde unter anderem der Titelverteidiger Aschersleben Tigers ausgeschaltet.

Bevor dann das Finale der beiden Semifinalsieger um 18 Uhr angepfiffen wird – ein Spiel um Platz drei wird nicht ausgetragen – werden in der Pause zwischen 15.30 und 17 Uhr noch die Nachwuchs-Basketballer des gemeinsamen mitteldeutschen MBC/ USV „Wolfswelpen“-Projektes ihr Können auf dem Parkett demonstrieren.

Die Tickets für das Final Four gibt es nur als Tagestickets und kosten 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) und sind an der Tageskasse erhältlich. Ein Vorverkauf ist nicht geplant.

Pressemitteilung BVSA

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